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Schiffahrts-Verlag "Hansa" sucht Redaktionsvolontär

Aktuelles

31.07.2014

DNV-GL-Konzept für Fähren ohne Schadstoffemissionen

Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL hat ein Konzept für den Bau einer schadstofflosen Fähre entwickelt. Das Fahrzeug soll zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel eingesetzt werden[mehr]


31.07.2014

78,1 Mio. € Förderung von der EU

Häfen

Die Europäische Union wird 15 Projekte aus dem Programm »Motorways of the Seas« mit insgesamt rund 78 Mio. € fördern.[mehr]


31.07.2014

Zufriedenheit in Brunsbüttel

Mit einem Gesamtumschlag von über 5,8 Mio. t in den ersten sechs Monaten des Jahres hat Brunsbüttel eine »erfolgreiche Halbjahresbilanz« gezogen.[mehr]


Maritime Bücher

Editorial

von Chefredakteur Nikos Späth 

P wie Paukenschlag

Von wegen Sommerloch… Wie im Juni 2013 bei der Ankündigung der P3-Allianz hat auch ihr abruptes Ende für Eruptionen in der Schifffahrtsindustrie gesorgt: So schnell wie der Dreibund der Branchengrößen Maersk, MSC und CMA CGM aufs Tableau kam, so schnell war er wieder verschwunden – handstreichartig erledigt durch die Chinesen.
Wenige werden es offen sagen, aber das Aus des Reedereinetzwerks wird viele Marktteilnehmer erleichtern: Allen voran die (deutschen) Trampreeder, die sich mit genügend Problemen herumschlagen: Mit einem Schwergewicht, das 250 Schiffe mit rund 2,6 Mio. TEU in einem Fahrplan bündelt, hätte niemand gern verhandelt. Auch die Linienkonkurrenten hinter den Big Three werden sich insgeheim freuen, vor allem die neue Nummer vier Hapag-Lloyd. Und so manchem Hafen, insbesondere Hamburg, hat die Allianz auch nicht gerade geschmeckt. Dagegen dürfte Deutschlands einziger Tiefwasserhafen Wilhelmshaven die Nachricht mit Enttäuschung aufgenommen haben, denn die P3-Partner hatten ihm mehr Verkehre in Aussicht gestellt.
Überraschend ist die Absage an die Allianzbildung allemal. Noch kurz zuvor hatte die EU ihre Zustimmung zu dem Vorhaben der drei Linien, die Container­transporte auf den wichtigsten Schifffahrtsrouten miteinander abzustimmen, signalisiert. Die US-Kartellbehörde hatte bereits im März bekanntgegeben, keine Einwände zu haben. Doch dann erklärte das chinesische Handelsministerium entgegen aller Erwartung, das Netzwerk widerspreche den Regeln der Fusionskontrolle und liege nicht im öffentlichen Interesse. Die Konzentration des Containerverkehrs zwischen Asien und Europa von bis zu 47 % aufseiten des P3-Netzwerks war den Asia­ten offenbar schlichtweg zu hoch, weil es die in schwerem Fahrwasser befindlichen heimischen Linien Cosco (weltweit auf Rang sechs) und CSCL (Rang sieben) zusätzlich unter Druck gesetzt hätte.weiterlesen

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