Aktuelles

16.04.2014

Hapag-Lloyd und CSAV besiegeln Zusammenschluss

Die Hapag-Lloyd AG und Compañía Sud Americana de Vapores (CSAV) haben wie erwartet ein Business Combination Agreement unterzeichnet und damit einen bindenden Vertrag über die Zusammenlegung ihres Containergeschäftes geschlossen.[mehr]


15.04.2014

Auerbach Schifffahrt bestellt erstmals Neubauten

Die Hamburger Reederei hat zwei Mehrzweckschiffe bei der auf diesen Schiffstyp spezialisierten chinesischen Werft Jiangzhou Union in Auftrag gegeben.[mehr]


15.04.2014

Siemens erhält Großauftrag für Nordsee-Netzanbindung

Siemens hat von TenneT einen Auftrag über eine Netzanbindung für Offshore-Windparks in der Nordsee erhalten.[mehr]


Editorial

von Chefredakteur Nikos Späth 

Hört die Signale!

Zu beneiden ist Sigmar Gabriel zurzeit wahrlich nicht. Das SPD-Schwergewicht ist als Wirtschaftsminister zugleich »Mister Energiewende« und muss als solcher das Verhältnis von Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit  austarieren. Dabei gilt es regionale Länderinteressen zu beachten, jene von Verbrauchern und der produzierenden Industrie sowie von Wachstumsbranchen wie der Offshore-Windkraft.
Was bis zum Redaktionsschluss an Einzelheiten über die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) öffentlich wurde, macht zumindest Hoffnung: Die Kostendynamik beim Strompreis könnte eingedämmt werden, während der Ausbau der Windkraft vermutlich doch nicht so stark gedeckelt wird wie erwartet. Auch sollen die Fördersätze moderater gesenkt werden als bislang vorgesehen. Der jungen Offshore-Industrie gibt das zumindest eine Perspektive, mit der sich planen lässt. Diese ist bitter nötig, um den Abbau von gerade erst geschaffenen Arbeitsplätzen und damit den Verlust von Technologie-Know-how zu stoppen.
Die Berliner Politik scheint erkannt zu haben, dass nur ein Mittelweg zwischen Verbraucherschutz (= Strompreisbremse) und dem Festhalten an der Energiewende in die Zukunft führt. »Die Energiewende wird nur ein Erfolg, wenn sie von der Bevölkerung unterstützt wird«, betont Gabriel. Dies ist grundsätzlich der Fall, aber an der Umsetzung machte sich zuletzt Kritik breit – nicht immer mit den rechten Argumenten. So ist es nicht fair, die erneuerbaren Energien als alleinige Kostentreiber zu sehen. Schließlich sind Tausende Unternehmen lange von der EEG-Umlage befreit gewesen – darunter nicht nur energie­intensive, international tätige Konzerne. Der Öko-Zuschlag wäre bei einer Verkleinerung des Privilegiertenkreises, wie sie nun kommen soll, nicht in die jetzige Höhe von 6,24 ct/kWh gestiegen. weiterlesen


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