Stellenangebot

Schiffahrts-Verlag "Hansa" sucht Redaktionsvolontär

Aktuelles

24.07.2014

Scandlines-Neubauten bei Fayard eingetroffen

Nach "umfangreichen Vorarbeiten" bei Blohm+Voss werden die zwei Scandlines-Fähren jetzt doch in Dänemark fertiggestellt.[mehr]


22.07.2014

TKMS schließt Verkauf in Schweden ab

Der Werftkonzern ThyssenKrupp Marine Systems zieht sich aus Schweden zurück und hat den Verkauf der schwedischen Tochtergesellschaft abgeschlossen. [mehr]


22.07.2014

Erstes 3000-Tonnen-Tor erreicht Schleuse

Am Panamakanal schreitet der Ausbau weiter voran. Jetzt wurde das erste der neuen Schleusentore an seinen künftigen Einsatzort gebracht.[mehr]


Maritime Bücher

Editorial

von Chefredakteur Nikos Späth 

P wie Paukenschlag

Von wegen Sommerloch… Wie im Juni 2013 bei der Ankündigung der P3-Allianz hat auch ihr abruptes Ende für Eruptionen in der Schifffahrtsindustrie gesorgt: So schnell wie der Dreibund der Branchengrößen Maersk, MSC und CMA CGM aufs Tableau kam, so schnell war er wieder verschwunden – handstreichartig erledigt durch die Chinesen.
Wenige werden es offen sagen, aber das Aus des Reedereinetzwerks wird viele Marktteilnehmer erleichtern: Allen voran die (deutschen) Trampreeder, die sich mit genügend Problemen herumschlagen: Mit einem Schwergewicht, das 250 Schiffe mit rund 2,6 Mio. TEU in einem Fahrplan bündelt, hätte niemand gern verhandelt. Auch die Linienkonkurrenten hinter den Big Three werden sich insgeheim freuen, vor allem die neue Nummer vier Hapag-Lloyd. Und so manchem Hafen, insbesondere Hamburg, hat die Allianz auch nicht gerade geschmeckt. Dagegen dürfte Deutschlands einziger Tiefwasserhafen Wilhelmshaven die Nachricht mit Enttäuschung aufgenommen haben, denn die P3-Partner hatten ihm mehr Verkehre in Aussicht gestellt.
Überraschend ist die Absage an die Allianzbildung allemal. Noch kurz zuvor hatte die EU ihre Zustimmung zu dem Vorhaben der drei Linien, die Container­transporte auf den wichtigsten Schifffahrtsrouten miteinander abzustimmen, signalisiert. Die US-Kartellbehörde hatte bereits im März bekanntgegeben, keine Einwände zu haben. Doch dann erklärte das chinesische Handelsministerium entgegen aller Erwartung, das Netzwerk widerspreche den Regeln der Fusionskontrolle und liege nicht im öffentlichen Interesse. Die Konzentration des Containerverkehrs zwischen Asien und Europa von bis zu 47 % aufseiten des P3-Netzwerks war den Asia­ten offenbar schlichtweg zu hoch, weil es die in schwerem Fahrwasser befindlichen heimischen Linien Cosco (weltweit auf Rang sechs) und CSCL (Rang sieben) zusätzlich unter Druck gesetzt hätte.weiterlesen

Newsletter-Abo

Bleiben Sie stets informiert. Wir versorgen Sie einmal im Monat mit Neuigkeiten aus der Branche und den wichtigsten Themen in der kommenden Ausgabe der »HANSA International Maritime Journal«.

Neuigkeiten aus der