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Schiffahrts-Verlag "Hansa" sucht Redaktionsvolontär

Aktuelles

28.07.2014

Reeder gehen strukturelle Herausforderungen an

Schifffahrt

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat seinen Jahresbericht 2013 veröffentlicht. Die Schwerpunkte liegen auf der schwierigen Marktsituation und den zahlreichen Entwicklungen für mehr Umweltschutz in der Seeschifffahrt.[mehr]


28.07.2014

Hamburg Süd will CCNI übernehmen

Nach dem Zusammenschluss von Hapag-Lloyd und CSAV kündigt sich zum Jahresende auf den Nord-Süd-Routen eine zweite Übernahme an. Beteiligt ist Deutschlands zweitgrößte Linienreederei Hamburg Süd.[mehr]


25.07.2014

HHLA reagiert auf Engpässe

Nach den vielen Schwierigkeiten in der jüngsten Vergangenheit stockt der Hamburger Terminalbetreiber HHLA sein Personal auf, um die Belastungen im Containerumschlag bewältigen zu können.[mehr]


Maritime Bücher

Editorial

von Chefredakteur Nikos Späth 

P wie Paukenschlag

Von wegen Sommerloch… Wie im Juni 2013 bei der Ankündigung der P3-Allianz hat auch ihr abruptes Ende für Eruptionen in der Schifffahrtsindustrie gesorgt: So schnell wie der Dreibund der Branchengrößen Maersk, MSC und CMA CGM aufs Tableau kam, so schnell war er wieder verschwunden – handstreichartig erledigt durch die Chinesen.
Wenige werden es offen sagen, aber das Aus des Reedereinetzwerks wird viele Marktteilnehmer erleichtern: Allen voran die (deutschen) Trampreeder, die sich mit genügend Problemen herumschlagen: Mit einem Schwergewicht, das 250 Schiffe mit rund 2,6 Mio. TEU in einem Fahrplan bündelt, hätte niemand gern verhandelt. Auch die Linienkonkurrenten hinter den Big Three werden sich insgeheim freuen, vor allem die neue Nummer vier Hapag-Lloyd. Und so manchem Hafen, insbesondere Hamburg, hat die Allianz auch nicht gerade geschmeckt. Dagegen dürfte Deutschlands einziger Tiefwasserhafen Wilhelmshaven die Nachricht mit Enttäuschung aufgenommen haben, denn die P3-Partner hatten ihm mehr Verkehre in Aussicht gestellt.
Überraschend ist die Absage an die Allianzbildung allemal. Noch kurz zuvor hatte die EU ihre Zustimmung zu dem Vorhaben der drei Linien, die Container­transporte auf den wichtigsten Schifffahrtsrouten miteinander abzustimmen, signalisiert. Die US-Kartellbehörde hatte bereits im März bekanntgegeben, keine Einwände zu haben. Doch dann erklärte das chinesische Handelsministerium entgegen aller Erwartung, das Netzwerk widerspreche den Regeln der Fusionskontrolle und liege nicht im öffentlichen Interesse. Die Konzentration des Containerverkehrs zwischen Asien und Europa von bis zu 47 % aufseiten des P3-Netzwerks war den Asia­ten offenbar schlichtweg zu hoch, weil es die in schwerem Fahrwasser befindlichen heimischen Linien Cosco (weltweit auf Rang sechs) und CSCL (Rang sieben) zusätzlich unter Druck gesetzt hätte.weiterlesen

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