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DP World hat 2017ordentlich zulegen können. Der Umsatz wuchs um über 13 %. In den kommenden zwei Jahren wird ein kräftiger Volumenanstieg beim Umschlag erwartet.

Mit 4,715 Mrd. $ und damit 13,2 % mehr Umsatz als 2016 lag das EBITDA um 9,1 % höher bei 2,469 Mrd. $ mit einer EBITDA-Marge von 52,4 %. Damit liegt der Gewinn um 7,3 % höher bei 1,209 Mrd. $.

Insgesamt schlug das Unternehmen an seinen Terminals 2017 70,1 Mio. TEU um (konsolidiert 50 Mio. TEU, Vorjahr 42 Mio. TEU). Bis 2020 wird ein Kapazitätszuwachs auf über 100 Mio. TEU erwartet.

DP World Group Chairman und CEO, Sultan Ahmed Bin Sulayem, erklärt: »Auf Like-for-Like-Basis sind unsere Erträge um 15,1 % gewachsen, noch über dem Umsatz mit 6,0 % und dem EBITDA mit 8.0%. Ermutigend ist zudem, dass unsere Volumina mit +10,1 % stärker als der Markt im Durchschnitt gewachsen sind.« Bin Sulayem bezieht sich auf die Schätzung von Drewry von 6,0 % Marktwachstum 2017. DP World habe in allen Regionen profitieren können.

Mehr Investitionen 2018

Investiert wurden 2017 1,09 Mrd. $, für 2018 wird hier ein Anstieg auf 1,4 Mrd. $ erwartet. Investitionen sind geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Posorja (Ecuador), Berbera (Somaliland), Pusan (Süd Korea), Maputo (Mozambique) und Sokhna (Ägypten).

In Indien ist DP World eine Partnerschaft mit dem National Investment and Infrastructure Fund (NIIF) eingegangen, um eine Investment-Plattform für bis zu 3 Mrd. $ aufzusetzen um Assets zu erwerben und Projekte in den Breichen Häfen, Transport und Logistik in Indien zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um Seehäfen, sondern auch um Binnehäfen und Hinterlandterminals, Infrastruktur, Lager und Sonderwirtschaftszonen.

Außerdem erwarb DP World zusätzliche 66,67 % der Anteile an Embraport im basilianischen Hafen Santos von Odebrecht Transport (OTP) und besitzt damit nun 100% an dem Terminal mit einer jährlichem Umschlagkapazität von 1,2 Mio. TEU. Mittlerweile wurde das Terminal in DP World Santos umbenannt.

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