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In einer Blockchain-basierten Zusammenarbeit zwischen der Commonwealth Bank of Australia (CBA) und fünf australischen und internationalen Supply-Chain-Partnerb wurden 17 t Mandeln von Melbourne nach Hamburg transportiert und verfolgt. Die Partner sehen große Vorteile in Sachen Effizienz.

Die Commonwealth Bank demonstrierte mit dem Projekt eine neue Blockchain-Plattform, die auf verteilter Ledger-Technologie, intelligenten Verträgen und dem »Internet der Dinge« (IoT) basiert. Damit sollte der Handel erleichtert und der Transport vom Verpacker bis zur Endlieferung verfolgt werden. Chris Scougall, Managing Director of Industrials and Logistics in Client Coverage, CBA, sagt: »Unser Blockchain-fähiges globales Handelsplattform-Experiment hat die Idee einer modernen globalen Lieferkette, die agil, effizient und transparent ist, zum Leben erweckt. Wir glauben, dass Blockchain unseren Partnern helfen kann, den Verwaltungsaufwand für ihr Unternehmen zu reduzieren und ihren Kunden erstklassige Dienstleistungen zu bieten.«

Als Teil des Experiments arbeitete CBA mit dem Landwirtschaftsunternehmen Olam Orchards Australia, Pacific National für Bahntransporte, dem Port of Melbourne, dem Stauer Patrick Terminals und der Reederei OOCL zusammen. Der australische IoT-Anbieter LX Group verantworetet den Hard- und Software-Support. Die Plattform digitalisiere drei Schlüsselbereiche des Welthandels – Betrieb, Dokumentation und Finanzen, so die CBA. Über vier IoT-Geräte konnten die Partner den Standort der Sendung sowie Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren des Containers einsehen und verfolgen. Auf der Dokumentationsebene ermöglicht die blockkettenfähige Lieferkette den Partnern das Hochladen und den Zugriff auf wichtige Dokumente wie Frachtbriefe, Ursprungszeugnisse und andere vom Zoll benötigte Dokumente.

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