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Wie können Häfen in Zukunft umweltfreundlicher und emissionsärmer werden? Welche Rolle kann Wasserstoff aus erneuerbaren Energien dazu beitragen? Diesen Fragstellungen werden die Projektpartner des Forschungs- und Förderprojekts WASh2Emden in den nächsten eineinhalb Jahren nachgehen.

In Norddeutschland fällt eine große Menge an regenerativem Überschussstrom an, der aufgrund von Netzengpässen derzeit nicht genutzt werden kann. Da dieser Strom nicht in relevanten Mengen speicherbar ist, führt dies dazu, dass Windräder gedrosselt werden. Neben dem Ausbau der Netze, kann die Speicherung von Überschussstrom aus Windkraftanlagen in Form von Wasserstoff laut MARIKO einen wirksamen Beitrag zur Energiewende leisten.

Im maritimen Sektor würden große Energiemengen benötigt und damit Emissionen verursacht, die durch die Nutzung erneuerbarer Energien reduziert werden könnten, so die Initiatoren. Das Projekt »WASh2Emden – Innovative und umweltfreundliche Wasserstoffanwendungen im Seehafen Emden« untersucht die Möglichkeiten, Überschusswindstrom in Form von »grünem« Wasserstoff zu speichern und in unterschiedlichen Anwendungsfeldern im Hafen nutzbar zu machen. Hierdurch sollen CO2-Emissionen und Luftschadstoffe beim landseitigen Hafenbetrieb, in der Logistik sowie bei den im Hafen liegenden Schiffen durch die Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff erzielt werden.

Das Kooperationsprojekt WASh2Emden wird vom Lead Partner Niedersachen Ports koordiniert. Weitere Projektpartner sind die abh Ingenieur-Technik, die Tyczka Unternehmensgruppe, MARIKO und das Gastechnologische Institut Freiberg DBI. Das Projekt wird durch das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt.

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